Die staatlichen Preisbremsen für Strom, Gas und Fernwärme wurden als weitere Entlastungsmaßnahmen von der Bundesregierung beschlossen und greifen vom 1. März 2023 bis zum 30. April 2024 (rückwirkend für Januar und Februar). Ab März 2023 werden die Abschläge also wieder niedriger. Auch bei unseren Festpreisvereinbarungen (Fixverträgen) finden die Preisbremsen entsprechend Anwendung.

Von der Dezember-Soforthilfe bzw. dem Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) profitieren alle Erdgas- und Wärmekunden. Der Dezemberabschlag für Gas und Wärme wurde nicht eingezogen oder fällig gestellt. Die Berechnung der Soforthilfe erfolgt automatisch. Lieferungen von Strom oder Wasser sind von der Dezember-Soforthilfe nicht betroffen.

Mit dem EWSG hat die Bundesregierung Erdgas- und Fernwärmekunden mit einer Soforthilfe für den Monat Dezember 2022 entlastet. Der Dezemberabschlag, der am 1. bzw. 15.12. fällig geworden wäre, haben wir nicht eingezogen. Sollten Sie uns den Abschlag überwiesen haben, so werden wir die Überzahlung automatisch mit der nächsten Jahresverbrauchsabrechnung verrechnen. 

In diesem Fall erhalten Sie die Dezember-Soforthilfe über die Heizkostenabrechnung Ihres Vermieters. Dieser ist zur Weitergabe der Kostenentlastung verpflichtet (§5 EWSG).

Die Verrechnung erfolgt mit dem Dezember-Abschlag, den wir nicht eingezogen oder fällig gestellt haben. Bei unseren Gaskunden wird auf Basis des Gasverbrauchs im September 2022 ein gewichteter Jahresverbrauch für ein Jahr prognostiziert. Der endgültige Entlastungsbetrag wird auf Grundlage von 1/12 dieses Jahresverbrauches und des am 1. Dezember 2022 geltenden Preises berechnet.
Bei unseren Fernwärmekunden wird die geleistete Abschlagszahlung des September 2022 herangezogen. Diese wird dann mit 1,2 multipliziert. Unsere Kunden zahlen generell 11 Abschläge. Daher weicht der Entlastungsbetrag in beiden Fällen von den Abschlägen ab und die Differenz wird jeweils in der Jahres- oder Endrechnung berücksichtigt.

Die Entlastungen werden aus Mitteln des Bundes finanziert.

Nein. Sie müssen nicht aktiv werden, um von der Dezember-Sofort-Hilfe in 2022, der befristeten Umsatzsteuersenkung auf Erdgas und Fernwärme oder von der Energie-Preisbremse 2023 zu profitieren.

Die Bundesregierung hat den Umsatzsteuersatz auf Erdgas und Fernwärme ab 1. Oktober 2022 bis 31. März 2024 von 19 % auf 7 % gesenkt. Die Umsatzsteuersenkung wird bei Ihrer aktuellen Jahresrechnung berücksichtigt.

Nein. Aufgrund der Preisänderungen zum 1. Januar 2023 und Ihres Verbrauchs in 2022 werden wir Ihre Abschlagszahlungen entsprechend anpassen. Die genaue Höhe entnehmen Sie bitte Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung (Seite 3, bzw. 4 der Rechnung). Sie können Ihre Abschlagszahlungen jederzeit selbst im Kundenportal unter www.my-stadtwerk.de anpassen.

Die staatlichen Preisbremsen für Strom, Gas und Fernwärme wurden als weitere Entlastungsmaßnahmen von der Bundesregierung beschlossen und greifen vom 1. März 2023 bis zum 30. April 2024 (rückwirkend für Januar und Februar). Ab März 2023 werden die Abschläge wieder niedriger. Alle unsere Kunden erhalten Ende Februar Informationen über die Auswirkungen der Preisbremsen und einen entsprechenden neuen Abschlagsplan. Auch bei unseren Festpreisvereinbarungen (Fixverträgen) finden die Preisbremsen entsprechend Anwendung. Für Industriekunden gelten gesonderte Regelungen, welche in diesen FAQs nicht aufgeführt werden. Für neue Entnahmestellen gibt es eine Schätzregel.

Für 80 % Ihres Stromverbrauchs (bis zu 30.000 kWh/Jahr) zahlen Sie 40 Cent pro Kilowattstunde brutto. Also inklusive Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. Verbrauchen Sie mehr als 80 % Ihres Vorjahresverbrauchs müssen Sie dafür den vertraglich vereinbarten Arbeitspreis zahlen.

Die Entlastung durch die Strompreisbremse hängt davon ab, wie viel Strom bisher verbraucht wurde, wie viel dieses Jahr verbraucht wird und wie hoch der tariflich festgelegte Verbrauchspreis ist. 80 % Ihres Stromverbrauchs erhalten Sie zum gedeckelten Preis von 40 Cent je Kilowattstunde. Für die restlichen 20 % fällt der jeweils tariflich festgelegte Verbrauchspreis an. Im nachfolgenden Beispiel wurde ein Verbrauchspreis von 50 ct/kWh unterstellt.


Das Rechenbeispiel verdeutlicht, dass sich der Jahresgesamtbetrag durch die Preisbremse und darüber hinaus durch zusätzliche persönliche Einsparungen deutlich reduzieren lässt.

Stromverbrauch (kWh)Ohne Preisbremse
50 Cent/kWh (brutto), zzgl. Grundpreis
Mit Preisbremse
40 Cent/kWh (brutto), zzgl. Grundpreis

Mit Preisbremse +
10 % Einsparung:
40 Cent/kWh (brutto), zzgl. Grundpreis

(bei 2 Personen) 2.5001.250,00 €1.050,00 €925,00 €
(bei 3 Personen) 4.0002.000,00 €1.680,00 €1.480,00 €

 

Für 80 % Ihres Gasverbrauchs (bis zu 1,5 Mio. kWh/Jahr) zahlen Sie 12 Cent pro Kilowattstunde brutto.
Für 80 % Ihres Wärmeverbrauchs (bis zu 1,5 Mio. kWh/Jahr) zahlen Sie 9,5 Cent pro Kilowattstunde brutto. Also beides inklusive Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. Verbrauchen Sie mehr als 80 % Ihres Vorjahresverbrauchs müssen Sie dafür den vertraglich vereinbarten Arbeitspreis zahlen.

Gasverbrauch (kWh)Ohne Preisbremse
20 Cent/kWh (brutto), zzgl. Grundpreis
Mit Preisbremse
12 Cent/kWh (brutto), zzgl. Grundpreis

Mit Preisbremse +
10 % Einsparung:
12 Cent/kWh (brutto), zzgl. Grundpreis

(bei ca. 80 m²) 12.0002.400,00 €1.632,00 €1.392,00 €
(bei ca. 130 m²) 18.0003.600,00 €2.448,00 €2.088,00 €